Eventfotografie: So funktioniert es auf jeden Fall – Teil 4

Blog4

In diesem Blogbeitrag geht es um Begabung als Voraussetzung, die Zurückhaltung eines Eventfotografen und die Verabschiedung vom Event:

Begabung:

Als Eventfotograf wird man geboren, man kann es nicht lernen. Zumindest eine gewisse Grundbegabung sollte vorhanden sein. Damit meine ich in erster Linie den Blick für ein gutes Foto zu haben, besonders von der Interaktion zwischen Menschen. Wenn ich versuche, mir Eventfotografie theoretisch anzueignen, werde ich wahrscheinlich nie schnell genug sein, um auf dem Event im richtigen Moment das entscheidende Fotos zu machen. In einer Studiosituation, wenn man zum Beispiel Produkte fotografieret, ist es eher möglich sich viel Zeit zu nehmen, und auszuprobieren, bis man das richtige Ergebnis hat.

Zurückhaltung:

Sie ist in den meisten Situationen von Vorteil. Einerseits möchte ich als Eventfotograf ja nur selten im Vordergrund stehen, und die Gäste auf einem Event sollen sich auf gar keinen Fall durch den Eventfotografen gestört fühlen. Andererseits muss ich ja auch dort sein, wo ich eine gute Perspektive habe. Die Kunst ist also, Unauffälligkeit mit Präsenz am richtigen Ort zur richtigen Zeit zu verbinden.  Bei einem Gruppenfoto allerdings, muss ich mich für kurze Zeit in den Vordergrund drängen, damit auch alle gut stehen und gleichzeitig in die Kamera schauen. Man glaubt gar nicht wie kurz der Moment ist um ein gutes Gruppenfotos zu machen. Außerdem kann man Menschengruppen nicht sehr lange auf einem Fleck halten.

Verabschiedung:

Bevor ich in Hamburg einen Event verlasse, überlege ich nochmal, ob ich alle relevanten Fotos habe, und frage meinen Kunden, ob er noch einen Wunsch hat. So kann ich sicher sein, meinen Job als Eventfotograf vollständig gemacht zu haben.

Auswahl und Korrektur der Fotos:

Nach dem Event kommt noch die Auswahl und Korrektur der Fotos. Je nach Anspruch, kann man an dieser Arbeit nochmal sehr viel Zeit verbringen. Ich rate dazu, schon beim Fotografieren auf dem Event richtig zu belichten, den Ausschnitt so zu wählen, wie ich in auch haben möchte, und auch nicht mehr Eventfotos als nötig zu machen.
Zu viel Bearbeitung kann ich auch nicht empfehlen, da sonst die Natürlichkeit der Fotos leidet.

Dirk Ewald Ihr Eventfotograf in Hamburg

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*